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Kärnten ist aufZAQ

Vergangenes Wochenende trafen sich die heurigen aufZAQ Teilnehmer aus Kärnten und Steiermark zum letzten Modul, der zertifizierten Ausbildung für Spitzenfunktionäre der Landjugend Österreich, am Steiermarkhof. Krönender Abschluss war am Sonntag die Präsentation der durchgeführten Projekte.

 

Die Ausbildung
Die Ausbildung, die von der Landjugend Österreich für Landjugendmitglieder in ganz Österreich jährlich angeboten wird, findet in vier Modulen statt. Ziel ist es, gemeinsam mit einem selbst gewählten Projektteam ein Projekt auf die Beine zu stellen. Wie dieses aussieht, welches Thema oder welche Größenordnung es haben soll, das entscheiden die Teilnehmer selbst. Im ersten Modul lernen die Teilnehmer Interessantes zu Kommunikation und Präsentation und haben so einen guten Start, um schon die ersten Schritte für ihre Projekte zu tun. Im zweiten Modul geht es ans Eingemachte. Mit ihren ersten Ideen starten die Teilnehmer in die Thematik des Projektmanagements. Werkzeuge und wertvolle Tipps stehen hier an der Tagesordnung – alles, was man für ein erfolgreiches Projekt eben braucht. Das dritte Modul ist quasi die Umsetzungsphase des Projektes. Beim letzten Modul am vergangenen Wochenende ging es um Konfliktmanagement und um die Abschlusspräsentation für alle Projekte.

 

Coming Together

Lautete der Titel des Projektes von Maria Burgstaller, Bezirksleiterin in Spittal. Ziel des Projektes war es, einen Wandertag zu veranstalten, mit dem aktuellen Bezirksvorstand und ehemaligen Funktionären aus den vergangenen 30 Jahren. Hintergrundgedanke dabei war, dass sich die Vorstände einerseits wiedersehen und auch kennenlernen, andererseits ein Gedankenaustausch untereinander erfolgen sollte. Bei einer Wanderung mit einer Dauer von zwei Stunden hat man genügend Zeit mit vielen kurze, aber rege Gespräche zu führen bevor man gemeinsam dann bei gemütlicher Stimmung und einem gemeinsamen Essen auf der Millstätterhütte den Tag ausklingen lassen kann.

 

Das Projekt "Reden lernt man nur durch's Reden", von Fabian Kogler (Kassier Stv. im Bezirksvorstand Feldkirchen) war eine Seminarreihe die sich dieses Jahr im Bezirk Feldkirchen im Zeitraum von März bis Juli erstreckte. Inhaltlich bestand die Seminarreihe aus vier Seminaren und zusätzlich dem Bezirksentscheid Reden. Als Abschluss der Seminarreihe wurde dann noch ein Abendseminar organisiert, bei dem die Mitglieder des Bezirkes Feldkirchen sich gemeinsam mit Trainerin Kathrin Bacher mit den Themen Argumentation und Schlagfertigkeit auseinandersetzten.

 

Neue Tipis bekamen die Kinder des Kindergartens in Eitweg. Die Idee entstand bereits im Herbst 2018, da während eines Sturms am Gelände des Kindergartens alle schattenspendenden Bäume zerstört wurden. Infolgedessen konnten die Kinder im Hochsommer, aufgrund der großen Hitze, nicht mehr im Freien spielen. Daraus entwickelte sich die Idee mit neuer Bepflanzung, langfristig für Schatten zu sorgen. Als Übergangslösung sollten sogenannte Tipis (Indianerzelte) als schattenspendende Spielgeräte aufgestellt werden.

Um den Kindern zusätzlich einen schönen Tag zu ermöglichen, wurde eine Abschlussveranstaltung – der Kindergartenkirchtag – organisiert, wo die Tipis offiziell übergeben wurden.

 

Ferienspaß am Bauernhof

Das Projekt von Landesleiterin Ramona Rutrecht war ein Erlebnistag am Bauernhof. Immer weniger Kinder wissen heutzutage darüber Bescheid, wie Lebensmittel produziert werden bzw., dass diese ihren Ursprung in der Landwirtschaft haben. Ebenso können viele nicht mehr mit Tieren umgehen und haben keinen Bezug dazu, welche Arbeiten auf einem Bauernhof anfallen. Dies war Anlass dafür im Zuge der aufZAQ Ausbildung ein Projekt zu organisieren, welches diesem Problem entgegenwirken kann. Die Idee eines Erlebnistages am Bauernhof für Kinder zu gestalten, war geboren.

 

Der Erlebnistag am Bauernhof bietete den Bewohnern von St. Michael ein sinnvolles Ferienprogramm mit viel Spiel und Spaß in der Natur. Die 26 teilnehmenden Kinder erlernten spielerisch wichtige Dinge über die Landwirtschaft, den Umgang mit Tieren und einige interessante Fakten rund um Lebensmittel. Nebenbei wurde auch das Image der Landjugend aufgebessert und vor allem der Zusammenhalt in der Ortsgruppe wurde durch die Projektarbeit gestärkt. Im Zuge des Projektes wird auch bewusst auf die heimische Landwirtschaft und die regionalen Produzenten aufmerksam gemacht, denn Kinder sind die Kunden der Zukunft.

 

Maria, Ramona, Stefan und Fabian haben die Ausbildung mit Bravour abgeschlossen. Das Zertifikat bekommen sie feierlich beim BestOf der Landjugend Österreich verliehen. Wir wünschen ihnen viel Freude und weiterhin viel Erfolg in der Landjugendarbeit und freuen uns auf die nächsten wissbegierigen Landjugendmitglieder die gerne die aufZAQ Ausbildung absolvieren möchten.

 

Helene Scheiber

 

Die stolzen Absolventen mit Landesobmann Herwig Drießler nach der Abschlusspräsentation.
Die stolzen Absolventen mit Landesobmann Herwig Drießler nach der Abschlusspräsentation.

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