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Landwirtschaft hautnah erlebt

Landwirtschaft hautnah erlebt

Am 25. April 2026 machten sich einige Mitglieder der Landjugend auf eine gemeinsame Agrarexkursion. Dabei konnten sie zwei interessante Betriebe kennenlernen: die Sonnenalm in Wieting und den Milchviehbetrieb von Lorenz Erlacher vulgo Lattacher.
Von Andreas Steindorfer

Die Sonnenalm
Pünktlich um 9:00 Uhr startete die Gruppe mit rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Sonnenalm. Landesagrarsprecher Johannes Krassnitzer und Agrarkreisvorsitzender Stefan Kreuter begrüßten die Anwesenden herzlich und freuten sich über das große Interesse.
Zu Beginn gab es ein gemeinsames Frühstück. Danach folgte eine Führung durch den Betrieb. Dabei wurden die wichtigsten Informationen einfach erklärt: Woher die Milch kommt, welche Produkte hergestellt werden und wie viel täglich verarbeitet wird. Anschließend ging es über den Hof. Dort wurde unter anderem die Heizungsanlage, die Photovoltaikanlage und die Organisation der An- und Auslieferung vorgestellt.
Ein besonderer Höhepunkt war der Blick durch große Fenster direkt in die Produktion. So konnten alle sehen, wie die Produkte verarbeitet und abgepackt werden. Zum Abschluss hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit, im Hofladen einzukaufen und regionale Produkte mitzunehmen.

Erlacher Lorenz vlg. Lattacher
Danach ging es weiter zum zweiten Betrieb. Lorenz zeigte seinen modernen Milchviehbetrieb. Hier wird viel mit Technik gearbeitet, um die Arbeit zu erleichtern. Nach der Begrüßung ging es gleich in den Stall. Dort konnten die Teilnehmer verschiedene automatische Anlagen in Betrieb sehen: den Melkroboter, den Fütterungsroboter sowie die Anlagen für Einstreu und Entmistung. Besonders beeindruckend war, wie ruhig und geordnet alles abläuft. Rund 40 Kühe werden derzeit vom Melkroboter betreut.
Anschließend wurde der Heuboden besichtigt. Dort erklärte Lorenz die Futterlagerung und gab Einblick in den Stromverbrauch seines Betriebes. Dieser wird vollständig durch eine eigene Photovoltaikanlage gedeckt.
Zum Abschluss ging es noch zum Güllekeller. Auch hier wird gut und durchdacht gearbeitet: Mit einem eingebauten Gülleseparator wird ein Teil der Gülle aufbereitet und anschließend gemeinsam mit Stroh wieder als Einstreu verwendet. So werden vorhandene Ressourcen sinnvoll genutzt und der Betrieb nachhaltig geführt.

Die Exkursion war für alle Teilnehmer sehr interessant und bot einen guten Einblick in die moderne Landwirtschaft. Die Landjugend Kärnten bedankt sich herzlich für die spannenden Führungen und die freundliche Aufnahme auf beiden Betrieben.

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